Kunst Jeanne Mammen

Jeanne Mammen und wie sie die Welt sah

Die Berlinische Galerie zeigt Jeanne Mammen. Die Ausstellung präsentiert einen vielschichtigen Ausschnitt aus dem Werk der Malerin und Zeichnerin, die 1890 in Berlin geboren wurde und 86-jährig hier starb. Dazwischen lag eine ereignisreiche, von zwei Weltkriegen geprägte Zeit, in der die Künstlerin sich nie vereinnahmen ließ und trotz Entbehrungen immer ihren künstlerischen Weg verfolgte.

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Old Masters - Oedipus and the Sphinx

Zu schön

Zu einer Vernissage zu gehen gehört als Berlinerin zum allmonatlichen Programm. Auch wenn es täglich möglich wäre – ohne Übertreibung – sollte man sich die Kunsttermine gut einteilen, um sie irgendwann nicht als all zu selbstverständlich zu nehmen und vor allem auch, um ihrer nicht überdrüssig zu werden. Glücklich bin ich, wenn ich überrascht werde, wie kürzlich in der Chausseestraße 131.

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World Press Foto 2017

Das Pressefoto des Jahres 2017 zeigt einen Mörder, der berauscht ist von seiner Tat. Ein türkischer Polizist, „Allahu Akbar” schreiend, nachdem er den russischen Botschafter in einer Galerie in Ankara erschoss. Wenige Minuten später wird auch er von Sicherheitskräften erschossen. All das sind Hintergrundinformationen, die das Bild nicht erzählt, sondern, die über das Bild erzählt werden, erst später nach der Tat. Was ich als Betrachterin sehe, ist ein offensichtlich aggressiver junger Mann, bewaffnet mit einer Pistole, in Siegespose. Seitlich hinter ihm liegt ein Mensch – tot. An der Wand, Gemälde.

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